Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Siemens: Nein zu diesem Kürzungsdiktat

Nach einer wochenlangen Hängepartie voller Unsicherheit für die Beschäftigten verkündete heute der Siemens-Vorstand seine Pläne für die Konzernsparte Power & Gas. Demzufolge sollen weltweit 6.900 Arbeitsplätze abgebaut werden und insbesondere Werke in Ostdeutschland vor Schließung oder massiven Kürzungen stehen. Hierzu erklärt Dieter Hausold, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist ein Skandal, dass der Siemens-Konzern bei einer aktuellen Steigerung des Jahresgewinns um 600 Millionen Euro sämtliche Absprachen zur Arbeitsplatzgarantien mit Gewerkschaften und Beschäftigten bricht und nun Kernbelegschaften vor die Tür setzen und komplette Werke schließen will. Wir werden als LINKE zusammen mit unseren Koalitionspartnerinnen gegen dieses Vorhaben mit aller Entschiedenheit ankämpfen!“

Nach einer wochenlangen Hängepartie voller Unsicherheit für die Beschäftigten verkündete heute der Siemens-Vorstand seine Pläne für die Konzernsparte Power & Gas. Demzufolge sollen weltweit 6.900 Arbeitsplätze abgebaut werden und insbesondere Werke in Ostdeutschland vor Schließung oder massiven Kürzungen stehen. Hierzu erklärt Dieter Hausold, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist ein Skandal, dass der Siemens-Konzern bei einer aktuellen Steigerung des Jahresgewinns um 600 Millionen Euro sämtliche Absprachen zur Arbeitsplatzgarantien mit Gewerkschaften und Beschäftigten bricht und nun Kernbelegschaften vor die Tür setzen und komplette Werke schließen will. Wir werden als LINKE zusammen mit unseren Koalitionspartnerinnen gegen dieses Vorhaben mit aller Entschiedenheit ankämpfen!“

Mit Blick auf das Siemens-Generatorenwerk Erfurt, welches trotz der Ankündigung von mehreren Optionen wohl vor einem Verkauf steht, ergänzt der Wirtschaftspolitiker: „Wir werden in enger Absprache mit dem Betriebsrat für den Erhalt aller Arbeitsplätze und des Werks im Siemensverbund streiten. Das Erfurter Werk ist voll ausgelastet, ist vielseitig aufgestellt und produziert Generatoren, die eine wichtige Voraussetzung für dezentrale Energielösungen, wie sie im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit benötigt werden, herstellt. Die vorgestellten Pläne für die Sparte Power & Gas ignorieren zentrale Entwicklungsvoraussetzungen der Branche und sind damit nicht nur zum Nachteil der Beschäftigten, sondern auch des Siemens-Konzerns. Dies werden wir als Politik den Verantwortlichen deutlich machen.“

Dieter Hausold betont abschließend: „Große Unternehmen wie Siemens sind nicht nur ihren Aktionären und deren Renditeerwartungen verpflichtet, sondern tragen auch eine enorme gesellschaftliche Verantwortung. Es wird Zeit, dass sich Siemens darauf besinnt, wer in erster Linie für den Unternehmenserfolg der vergangenen 170 Jahre verantwortlich ist: Es sind die Beschäftigten, die jeden Tag ihre Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung stellen.“